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Diese Arbeit trägt zum Problem der Ermüdung nicht nur keine neuen Gesichtspunkte hinzu, sie ist sogar erstaunlich lückenhaft. Eine Lückenhaftigkeit, die Verf. dadurch verwischt, daß er mit komplexen psychologischen Begriffen umgeht, als ob sie Einheiten, ja, als ob sie neurologische Einheiten wären („die hemmenden Reflexe werden … überinnerviert“ — „die Zietbegriffe … sind oft so krampfhaft und ängstlich gespannt …“ — „Die eine Komponente, die Zielbegriffe, ist überinnerviert“ usw.). Die dadurch entstehende Verwirrung wird an exponierten Stellen mit parabolischen Gleichnissen verhüllt. Zu welchem Schluß der Verf. am Ende seiner Arbeit gelangt, war mir nicht ersichtlich.
Bally (Berlin)