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In Konsequenz seiner letzten Arbeit meint Farrow: Nicht nur Kastrationsdrohungen, auch Schläge und Klapse sollten ihrer psychisch schwer schädigenden Wirkungen wegen bei kleinen Kindern gänzlich vermieden werden. Ihre Bedeutung sei bisher von der Psychoanalyse wesentlich unterschätzt worden. Der Säugling, der eine Hand ausstreckend, einen Klaps erhält, verdrängt die Regungen, die ihn zum Ausstrecken bewogen haben, er streckt die Hand von nun an nicht mehr aus und legt damit einen Teil seiner Entwicklungsmöglichkeiten brach. Farrow hält den erlittenen Schmerz für den ersten Anlaß zur Errichtung einer intrapsychischen „Zensur“. Pädagogische Strafen wirken letzten Endes immer als Drohungen physischer Gewalt, mögen sie von den Erziehern auch anders gemeint sein. — Der Autor erinnerte in seiner Selbstanalyse, daß er im elften Lebensmonat von einer Frau, nach deren Brust er gegriffen hatte, geschlagen worden sei; er meint, daß die dadurch einsetzende Verdrängung bei ihm die Entwicklung des Ödipuskomplexes hintangehalten hätte. In einem späteren Stadium der Selbstanalyse, die, wie der Autor uns mitteilt, schon über 1000 Stunden dauert und zur