You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Es gehört unter die Vorzüge des Menschen, daß er träumt und es weiß. Man hat schwerlich noch den rechten Gebrauch davon gemacht. Dieser Ausspruch von Lichtenberg ist dem Buche als Motto vorgesetzt. Die Psychoanalyse ist mit Freud der Auffassung, diesen rechten Gebrauch erkannt zu haben. Hoche aber weiß es besser und läßt keine Gelegenheit vorbeigehen, ohne dies Besserwissen zu betonen.
Man muß die Träume unmittelbar nach dem Erwachen aufschreiben. Was die Patienten dem psa. Behandler nachmittags in die Sprechstunde mitbringen, ist wissenschaftlich wertlos (S. 10). Er lehnt die psa. Glaubenssätze ab. Dann aber erfahren wir staunend, daß die lästigen Empfindungen im Traume symbolisiert werden (S. 24), daß der Traum Dinge aus dem Ungewußten bringt, die uns im Wachen nicht mehr zugänglich waren (S. 29), daß Träume