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Wir können es als Analytiker gewiß nur begrüßen, wenn auch von anderer Seite her die Stimmen sich mehren, die — entgegen der bisher üblichen Verschleierungstaktik — dem sexuellen Faktor den ihm gebührenden Platz einräumen wollen. Und so können wir uns mit dem Ziel, das Van de Velde sich in seinem Buch „Die vollkommene Ehe“ stellt, eine harmonische und beglückende Sexualgemeinschaft zur Basis der Ehe zu machen, einverstanden erklären.
Nur über die Wege, die zu diesem Ziel führen — vielleicht auch über die Möglichkeit seiner Verwirklichung — sind wir anderer Meinung. Unsere Erfahrungen haben uns gezeigt, daß Menschen den Weg zum Beglücken und Beglücktsein allein finden, wenn dem innerlich keine Angst oder Hemmungen entgegenstehen. Auf die Ehe angewendet: daß Ehepartner schon den Weg zu einer guten körperlich-seelischen Gemeinschaft finden, wenn keine Konflikte trennend zwischen ihnen stehen.
Es ist dennoch möglich, daß das Buch für manchen eine — wenn auch nur vorübergehende — Befreiung bedeuten kann: auf dem Weg nämlich,