You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Eine sehr subjektiv gefärbte, stark metaphysisch orientierte Stellungnahme zu der Theorie der psychoanalytischen Therapie, an einen Aufsatz von Fritz Mohr, Münchner, Medizinische Wochenschrift, Nr. 41, anschließend. Man merkt, daß Verfasser die grundlegenden Faktoren psychoanalytischer Heilkunst aus ärztlicher Erfahrung gut kennt. Seine Formulierungen sind freilich etwas oberflächlich, verdecken den Mangel an psychologischer Exaktheit durch einen imposanten, aber nach näherem Hinschauen etwas leer anmutenden Überbau. Die Darstellung der Übertragung ist ganz verfehlt. Sehr feine Bemerkungen über die Gegebenheitsweise und Wiedererweckung der Vergangenheit.
Gerö (Wien)