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Inhalt des Heftes bildet die Untersuchung und Begutachtung einer in der Tat recht interessanten Unfallneurose. Dabei werden vom Autor auch einige prinzipielle Anschauungen über das Wesen der Neurose, über Aggravation und Simulation vorgebracht. Verfasser verwirft nicht grundsätzlich die Geldentschädigung von Unfallneurotikern. Am wichtigsten aber erscheint ihm die sofortige Einleitung eines psychotherapeutischen Verfahrens (u. zw. meint er damit: „Aufklärung und Beruhigung des Patienten, möglichstes Entgegenkommen bei der Wiederaufnahme der Arbeit, überhaupt humane, liebevolle Behandlung“), das häufig imstande sei, die Entstehung einer Neurose zu verhüten oder sie in ihren Anfängen zu heilen. In der Arbeit M.'s ist wohl auch der Einfluß gewisser allgemeiner analytischer Gesichtspunkte spürbar, doch werden die speziellen Fragestellungen der Psychoanalyse zum Problem der Unfallneurose nicht diskutiert. Hartmann (Wien)