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Der Verfasser erörtert in reichlich ausführlicher Weise das Lust-Unlustprinzip des psychischen Apparates in seinen verschiedensten Auswirkungen. Er operiert mit dem Begriff der Verdrängung und stellt den Begriff der Parassoziation auf, unter dem er eine „falsche“ Koppelung eine Affekts an eine Vorstellung versteht. Die Lösung dieser falschen Assoziation gilt ihm als der Weg zur Therapie der Neurose, der Unzufriedenheit und des allgemeinen sowie einzelnen Elends. Diese „Desuggestion“, — so nennt er die Befreiung einer Vorstellung von den an ihr haftenden, jedoch ihr nicht genuin zukommenden, störenden Affekten, — die jeder einzelne selbständig zu vollziehen habe, gebe die Gewähr für „Glück, Erfolg, Gesundheit“.
R. Sterba (Wien)