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Die analytische Literatur weist bereits eine Anzahl von Beiträgen auf, die sich von verschiedenen Gesichtspunkten aus mit der Problematik der Kinderanalyse befassen. Die vorliegende Schrift Anna Freuds hebt sich durch ihre ganze Anlage in entscheidender Weise von diesen Veröffentlichungen ab. Die Autorin bemüht sich, den Leser, von dem sie annimmt, daß er mit der analytischen Behandlungstechnik der Erwachsenen vertraut ist, in die Besonderheiten der kinderanalytischen Technik einzuführen. Sie rollt der Reihe nach die Schwierigkeiten und Fragen auf, die auf diesem Spezialgebiet dem analytischen Arbeiter begegnen, und zeigt die Lösungen, die sich ihr in der praktischen Tätigkeit für dieselben ergeben haben. Ihre Darstellung ist von vorbildlicher Klarheit. Sie knüpft jeweils an den Eindrücken der Beobachtung an, die sie anschaulich schildert und psychologisch feinsinnig zergliedert, zieht dann aus dem Material ihre theoretischen Schlüsse, um schließlich zu ihren prinzipiellen Formulierungen zu gelangen. Es gelingt ihr so, auf knappem Raume eine abgerundete und systematische Untersuchung zu bieten, die die wichtigsten Fragen der kinderanalytischen Technik erfaßt und dem Leser nicht bloß Resultate übermittelt, sondern ihm auch in den ganzen Werdegang derselben einen lebendigen Einblick gewährt. Dank der peinlichen Sauberkeit ihrer Methodik bleibt es bei keiner ihrer technischen Maßnahmen unklar, in welcher psychologischen Situation, mit welchen Erwartungen und tatsächlichen Folgen dieselbe unternommen worden ist. Man darf sagen, — und dieses Moment gestaltet die Lektüre zu einem besonderen Genuß, — daß sie ihr technisches Vorgehen durchgängig rationalisiert hat.
Die Broschüre enthält vier Vorträge: 1) Die Einleitung der Kinderanalyse, 2) Die Mittel der Kinderanalyse, 3) Die Rolle der Übertragung in der Kinderanalyse und 4) Das Verhältnis der Kinderanalyse zur Erziehung.
1) Die Notwendigkeit, den Kinderanalysen eine besondere, von der „klassischen Technik“ abweichende „Einl