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Seit Freuds grundlegender Arbeit „Über einen autobiographisch beschriebenen Fall von Paranoia“ ist von verschiedenen Autoren eine Reihe von Fragen behandelt worden, die sich aus ihr ergaben. Einige der Autoren kamen auf Grund bestimmter Entdeckungen dazu, sich mit der Frage des für die Paranoia charakteristischen Regressionszuges zu beschäftigen.
Freud nimmt an, daß die Paranoischen eine Fixierung im Narzißmus mitgebracht haben, und „daß der Rückschritt von der sublimierten Homosexualität bis zum Narzißmus den Betrag der für die Paranoia charakteristischen Regression angibt“. Die paranoische Objektbeziehung ist eine narzißtisch homosexuelle, ihre Entstehung wird in die Zeit vor der Objektwahl, bzw. in die phallische Phase verlegt. Doch hat Freud die Beziehung der paranoischen Objektwahl zu den Organisationsstufen und den möglichen Sexualzielen eigentlich unerörtert gelassen. Ebenso die Frage, ob und welche Veränderungen im Verlaufe des Wahns sich darin ergeben können.
Einige Autoren glaubten nun auf Grund ihrer Beobachtungen hiezu Ergänzungen vorbringen zu können. Es ist auffällig, wie oft auf die Rolle der Analerotik in der Entstehung und im Bilde der Paranoia hingewiesen wird. Schon bei Schreber spielt das Anale im Sinne eines homosexuellen Triebzieles eine nicht zu verkennende Rolle. Hitschmann, Ferenczi, Nunberg u. a. zeigen in verschiedener Weise auf anale Momente hin, ohne jedoch ihre Befunde besonders theoretisch zu verwerten. Dies geschieht in bedeutenderem Ausmaße erst bei zwei holländischen Autoren und weitgehend bei Abraham. Stärcke fand teils durch genaue klinische Beobachtung, teils durch Analyse von Paranoikern, daß der Inhalt