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Es ist ein erfreuliches Zeichen, daß die Psychologen endlich für die vitalen Probleme Interesse zeigen. Bis jetzt sind Erscheinungen wie etwa Hunger und Appetit von ihnen ziemlich ungeachtet geblieben. Katz greift das Problem in richtiger, lebendiger Weise an. Er betont, daß für das Verständnis des Appetitproblems nicht künstlich herauspräparierte Empfindungen maßgebend sind, sondern vitale, komplexe Erlebnisse, wie Speise, „Kost“, Nahrung. Im Hunger, im Appetit sind erlebnismäßig Spannungen mitgegeben, die nach Ausgleich drängen. Nicht statische Empfindungen, etwa von der Art der Gesichtsempfindungen, sind charakteristisch für Hunger und Appetit, sondern ihre