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Dieses Buch zeigt deutlich die Linie, auf der sich Jung — wie wir glauben, vom unmittelbaren Verständnis für die realen Tatbestände weg — entwickelt hat. Die Schrift stellt den Niederschlag der Erfahrungen Jungs an den modernen Neurosenformen dar, wie wir sie alle in unserer Praxis immer mehr die alten verdrängen sehen. Die Krankheitsbilder in ihrem ganzen vielgestaltigen Aufbau werden mit psychologischem Scharfblick geschaut; auch hat Jung ein therapeutisches Vorgehen ausgebildet, das Parallelen mit unserer Ichanalyse aufweist. Dagegen entwickelt er an Stelle einer fruchtbaren libidogenetischen und ökonomischen Anschauung eine Betrachtungsweise, die in eine dämonologische Verpersönlichung gewisser Anteile unserer Psyche mündet.
Bally (Berlin)