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An einem Traum, in dem Schüsseln zum Fenster hinausgeworfen werden, weist die Deutung ganz in Übereinstimmung mit Freud nach, daß die Schüsseln Kinder bedeuten. Der Autor fragt sich, was wohl das tertium comparationis zwischen Schüsseln und Kinder sein möge, und findet folgende Antworten: 1) Schüsseln sind ein wichtiges Inventar des Hauses. 2) Da Essen Sexualsymbol ist, können Tischgeräte leicht Kindersymbole werden. 3) Diese Symbolik wird durch die orale Schwangerschaftsphantasie verstärkt. 4) Insoferne Schüsseln Hohlgegenstände sind, die Inhalte in sich aufnehmen, können sie durch die Darstellung durch das Gegenteil auch Inhalte von Hohlräumen symbolisieren. 5) Schüsseln und Kinder sind „leicht zerbrechlich“. 6) Schüsseln und Kinder müssen gewaschen werden. 7) Die Zerbrechlichkeit der Schüsseln erinnert an die Defloration, die Schüssel erhält die Kindbedeutung auch auf dem Umweg über die Hymenbedeutung.
Fenichel (Berlin)