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An Sachlichem enthält diese Arbeit etwa folgendes: Das neurotische Versagen, Unfähigkeit, Angst wird den Kranken bei Ausführung von gymnastischen Übungen (wie, könnte man sagen, auch im Leben oder in der Analyse) erlebnismäßig aufgedrängt. Das Verhalten bei gymnastischen Übungen läßt sich deuten (Heyer selbst gibt recht hübsche Deutungen), wie eben neurotisches Agieren sich deuten läßt.
Die gymnastischen Übungen können nun bei Neurotikern als gutes Hilfsmittel der Behandlung dienen. Zunächst eben als Hilfsmittel der Kenntnismachung der Insuffizienz, aber auch als lösende Faktoren; wenn es gelingt, bei der Gymnastik die Hemmungen zu beseitigen, so wirkt das Erreichte auch auf den ganzen Menschen zurück. Freilich soll Gymnastik nicht Psychotherapie ersetzen, auch sind nicht alle Neurotiker gymnastisch erfaßbar. Verfasser betont nur die Wichtigkeit der Gymnastik in der Neurosenbehandlung als ausgezeichnetes Hilfsmittel.
Wogegen auch nichts einzuwenden wäre. Es ist schon gut denkbar, daß durch gymnastische Übungen manche Widerstände sich beeinflussen lassen. Bedeutet doch die Ausführung einer gymnastischen Übung die Realisierung einer seelisch-körperlichen Gesamteinstellung und Aufgabe des Gymnastiklehrers ist eben, die Widerstände zu beheben, mit allen Mitteln menschlicher Beeinflussungskunst den Schüler dazu zu bringen, diese Gesamtleistung eben