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Der Autor fand für Träume, in denen der Träumer sich selbst tot sieht, folgende Deutungen: 1) Der Traum stellt ein Kompromiß dar zwischen Mutterleibssehnsucht und Lebensverlangen. 2) Die Mutterleibssehnsucht deckt das Inzestverlangen, Totsein bedeutet Bei-der-Mutter-Sein, ist also eine Erfüllung des Ödipuswunsches. 3) Dabei auftretende Angst entspricht dem Einspruch des Ichs gegen die Ödipuswünsche. 4) Totsein bedeutet auch Kastriertsein. Dadurch stellt der Traum gleichzeitig mit der Erfüllung der Ödipussehnsucht auch die Befriedigung des dazugehörigen Strafbedürfnisses dar. 5) Totsein bedeutet ferner Muttersein, so daß der Traum auch feminine Tendenzen, passive Kastrations wünsche ausdrückt. 6) Zur Idee des „Totseins“ gehört auch die der „Wiedergeburt“.
Die Untersuchung ist eine rein theoretische. Es werden zwar Traumbeispiele mitgeteilt, aber keine von den Träumern dazu gegebene Assoziationen.
Fenichel (Berlin)