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Wer jemals ernstlich versucht hat, die komplizierten Beziehungen zu entwirren, die zwischen je zweien dieser Gefühlseinstellungen bestehen, wird zugeben müssen, daß die darin enthaltenen Probleme außerordentliche Schwierigkeiten bieten. Ich hoffe dennoch durch die folgenden Überlegungen wenigstens einigermaßen das Wesen der in Rede stehenden Verwicklungen aufzuhellen und damit die Annäherung an dahinterliegende tiefere Probleme fördern zu können. Wie uns unsere tägliche analytische Praxis zeigt und auch jede Form wissenschaftlicher Forschung erweist, ist die klare Problemstellung weder die leichteste noch die unwichtigste Aufgabe.
Wir wollen zunächst die Beziehungen mehr vom klinischen Standpunkt aus betrachten. Die Hauptschwierigkeit wird dabei von selbst bald zutage treten. Sie besteht nämlich darin, daß — um sich einer statischen Ausdrucksweise zu bedienen — merkwürdige Schichtenbildungen vorhanden sind, wobei eine Schichte mit der andern in klarer Beziehung steht; diese Beziehung ist oft reaktiver Natur. Dies gilt für jede einzelne der in Frage stehenden Gefühlseinstellungen, so daß man eine derselben auf einer bestimmten Stufe im Seelischen, eine andere auf einer tieferen, die erstere wieder in der nächsttieferen antreffen kann, usf. Diese schichtenweise Lagerung macht es so schwierig zu sagen, welches der primäre und