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Das folgende Material stammt aus der Krankengeschichte eines dreißigjährigen Mannes, der seit Anfang Dezember 1927 in Analyse war. Die Analyse hatte im Verlaufe einer leichten Depression ohne Wahnideen eingesetzt, die während des Abklingens eines akuten Erregungszustandes ausgebrochen war. Der Erregungszustand hatte vorwiegend manischen Charakter gehabt, war aber auf der Höhe deutlich schizoid gefärbt gewesen.
Im Zusammenhang mit gewissen Details, die ich nunmehr vorlegen will, ist es bedeutsam zu wissen, daß 1919 eine nasale Infektion abgelaufen war, die eine Schwerhörigkeit des linken Ohres hinterlassen hatte.
Ich will hier nur jene Anteile des analytischen Materials wiedergeben, die auf mein Thema Bezug haben.
Am 13. April hatte der Patient nach einer Defäkation das Gefühl, als ob er hin und her schwanken würde. Anfangs erschreckte ihn die Empfindung, später war das Gefühl eher so, als ob er etwas Komisches gesehen hätte. Er war dabei nicht schwindlig. Als Assoziation fielen ihm Abbildungen von Darmschlingen ein; daß er einmal einen masturbierenden Affen gesehen hatte; Schlangen, eine Schlange, die in seinen Mastdarm kroch und seinen ganzen Körper erschütterte, Sexualverkehr.
Am 7. Mai, dreieinhalb Wochen später, brachte er einen zweiteiligen Traum:
Er ist in einem gelben Landhaus an einem See. Seine Mutter kommt zu Besuch. Es sind zwei Betten da, eines höher als das andere, an angrenzenden Wänden des Raumes stehend, so daß die Kopfenden der Betten einander gegenüberstehen. Der Patient kann sich nicht vorstellen, wie es unter diesen Umständen möglich sein wird, den nötigen Anstand zu wahren, wenn seine Mutter sich auszieht.