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Meine Damen und Herren !
Wir feiern unser heutiges Fest in einem erfreulich weiten Familienkreise gleichsam, und doch ist es wieder ein eng umrissener Kreis derer, die ganz auf dem Boden der Psychoanalyse stehen oder intensiv auf dem Wege zu ihr sind: Mitglieder unserer Vereinigung, Mitglieder von Schwestervereinigungen, Schüler des Instituts, also kommende Mitglieder; den Angehörigen unserer Freunde und Schüler danken wir für ihre Anwesenheit und den abwesenden Freunden für die schönen Zeichen von Sympathie, die wir als Beweis ihrer affektiven Zugehörigkeit zu uns und unserer Sache nehmen. Trotz des riesengroßen und manchmal lauten Interesses, das die Welt an der Analyse zu nehmen scheint und teilweise auch wirklich nimmt, haben wir es doch für richtig gehalten, auch heute unsere Tore nicht zu weit zu öffnen, über denen unsichtbar und doch so wirksam der Spruch steht: Nur wer ganz zu uns gehört, rückhaltlos sich zu Freud bekennt, trete ein. Ich will Ihnen heute nicht mit Details kommen, wir haben so oft darüber berichtet, auch vor kurzem noch eingehend. Sie werden wohl mehr oder weniger alle wissen, daß 117 Analysen jetzt gleichzeitig an unserem Institut gemacht werden, in welche Arbeit sich die 6 ständigen Mitarbeiter des Instituts teilen mit 22 Mitgliedern der Vereinigung und 26 Schülern. 34 jüngere Kollegen befinden sich jetzt in Ausbildung zu Psychoanalytikern und bedeuten einen vielversprechenden Nachwuchs. Über die Kursveranstaltungen erscheinen ja laufende Ankündigungen. Also kein Bericht und kein eingehender Rückblick soll hier gegeben werden über die hinter uns liegenden 10 Jahre, in denen wir gewachsen und zu dem geworden sind, was wir jetzt darstellen. Erlauben