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Der Umstand, daß der Patient, dessen Krankengeschichte mitgeteilt wird, eine Resektion des Nasenseptums provoziert hat, weil ihm das unbewußt ein Kastrationsäquivalent war, der der Arbeit den Titel gab, ist keineswegs der bemerkenswerteste dieses exzeptionellen Falles von schwerer Perversion auf narzißtischer (psychosenaher) Grundlage. Vielmehr gäbe das seltene, durch analytische Tiefenarbeit gewonnene, schwer wiederzugebende Material der prägenitalen Schichten Gelegenheit zu ausgiebiger Diskussion wichtiger theoretischer Probleme, wie der Frage nach den Anfängen der Objektbeziehungen, nach dem Verhältnis von Liebe und Identifizierung, von Regression und Entwicklungsstörung, nach den Mechanismen der Introjektion usw., auf die der Autor leider allzu wenig eingeht.
Fenichel (Berlin)