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Zweck des Buches ist, das Schöpferische im Menschen in Analogie mit dem Schöpferischen in der Natur zu erklären. Als Erklärungsgrundlage gilt der transzendentale Urgrund des Naturganzen, dessen Auszweigung im Menschen als Ich-Metaphysisches angenommen wird. Regressive Eröffnungen dieser Ich-Tiefe ergeben das Schöpferische. Inmitten dieser Abstraktionen kann der Leser Hinweise auf Freuds Psychologie finden, so in der Lehre von den „Wunscherfüllungsvorgaukelungen“ im Aufbau der peripheren Charaktere. Und auch außerhalb dieser Hinweise bemerken wir Psychoanalytisches, so in der Behauptung von der Übertragung von den Zielen auf die sie bedingenden Mittel, in der Rollenzuweisung für die Liebe, für den „ereinheitlichenden“ Prozeß. Natürlich könnte auch umgekehrt auf die Lehre vom Es diejenige vom Ich-Metaphysischen befruchtend wirken, wäre die letztere nicht durch und durch philosophische Abstraktion. Schön ist die Durchführung der Tendenz, alle seelische Umwandlung dem ganzen Ich und nicht einem Ich-Mosaik zuzuschreiben.
Hermann (Budapest)