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„Gamophobie“ nennt Feigenbaum die phobische Vermeidung der Ehe. Es handelt sich um eine verheiratete Patientin, die im eigenen Haushalt solche Angstzustände bekam, daß sie vorzog, bei ihrer Mutter zu wohnen. Die wesentliche unbewußte Grundlage dieser Neurose war in einer frühzeitigen Verführung gelegen, die die Abwehr des ödipuskomplexes in Form einer Identifizierung mit dem Vater und einer Hinwendung zur Homosexualität (zur Liebe zur Mutter) bewirkt hatte. — Dieser Fall wird nun dazu benutzt,