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Traumbücher und Bücher über Träume scheinen die große Mode zu werden.
Ježower gibt eine reiche Sammlung von Träumen, deren Auswahl, von einem kulturhistorischen Gesichtspunkt gesehen, sehr wertvolles Material zusammenstellt, in psychologischer, vor allem psychoanalytischer Hinsicht sich aber meist als recht uninteressant erweist.
Daß die geschichtliche Überlieferung natürlich unter dem Gesetze der Verdrängung nur eine „stubenreine“ Auswahl treffen konnte, ist begreiflich, weniger begreiflich ist, daß der Herausgeber sie womöglich noch „stubenreiner“ macht — ich meine für unser Zeitalter weniger begreiflich —, denn nicht nur „über Träume muß man umlernen“, wie Nietzsche sagte, sondern auch über unser gesamtes psychisches Erleben, vor allem über seine Verknotung mit dem Triebleben.
Ježower erzählt Träume von den Erzvätern, den alten Ägyptern,