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Zu den dunkelsten und rätselhaftesten Erscheinungen der Hysterie gehören die Beziehungen einiger hysterischer Symptome zur Zeit, ihre Abhängigkeit nicht nur von bestimmten zeitlichen Momenten, sondern von einem bestimmten Zeit verlauf. Wir haben es hier mit einem Vorgang im Unbewußten zu tun, dessen Verlauf und Entwicklung merkwürdigerweise an eine Erscheinung gebunden ist, die ganz zu der äußeren Realität gehört. Das scheint zunächst in einem gewissen Widerspruch zu der von Freud festgestellten Tatsache zu stehen, daß nämlich die unbewußten Vorgänge nicht an zeitliche Abschnitte und Anordnungen gebunden sind und zeitliche Momente und Begriffe im Ubw keine Rolle spielen.
Ich muß betonen, daß die Erscheinungen, die ich im Auge habe, nicht zu den bekannten Vorgängen im Vorbewußten gehören, die eigentlich zum Gebiet der „Psychopathologie des Alltagslebens“ zu rechnen sind, wie etwa die Ausführung einer Handlung zu einer bestimmten Zeit oder Stunde, zu der sie eine irgendwie kausal begründete Beziehung hat, ohne daß jedoch eine bewußte Erklärung dafür gefunden werden könnte; schon die nächsten Einfälle weisen in solchen Fällen auf vor bewußte Vorsätze oder Motivierungen hin. Die Erscheinungen, die ich meine, lassen sich mit solchen vorbewußten Vorsätzen und Motivierungen nicht erklären und müssen auf unbewußte Vorgänge zurückgeführt werden. Sie gehören in das Gebiet der Krankheitserscheinungen hysterischer Natur. Ich will einige Beispiele aus einer sehr langen und komplizierten Krankengeschichte hier mitteilen.
Es handelt sich um ein 21 jähriges Mädchen, das an einer schweren Hysterie mit hysterischen Anfällen (Arc de cercle, Zuckungen), Bewußt