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Der Autor bringt in diesem Aufsatz lose aneinandergereiht Beispiele aus seiner Narkomanenpraxis über das nach verschiedenen Richtungen abnorme sexuelle Regime dieser Kranken, Impotenz- und Hyperpotenzerscheinungen (letztere bei Kombination von Morphinismus und Kokainismus), Ablösung der Onanie durch die Sucht mit Selbstbestrafungstendenzen, wechselseitige Verführung zum Morphinismus bei den Partnern einer sexuellen Beziehung, Einsetzen der Sucht nach Liebesenttäuschung, nach operativem Eingriff, zwanghafte Bedeutung der Injektionsnadel, was man wohl deutlicher als fetischistischen Zug bezeichnen darf. Der Autor faßt die Narkomanie als Neurose auf, doch man vermißt die Aufdeckung irgendwelcher tieferer gesetzmäßiger Zusammenhänge zwischen Sexualstörung und Sucht. Er charakterisiert die „Struktur der suchtkranken Persönlichkeit in ihrer ganzen Spaltung und in ihrem ewigen Pendeln zwischen Minderwertigkeitsgefühlen und Überheblichkeiten“, womit nichts Spezifisches über die Sucht ausgesagt ist. Man gewinnt aus diesem Aufsatz auch keinen Eindruck davon, durch welche Methode der Autor die