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Die Generationsvorgänge bei der Frau, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Stillgeschäft und Klimakterium, können auslösende Ursachen für Psychosen verschiedener Art bilden, es gibt jedoch keine besonderen charakteristischen Psychoseformen im Zusammenhange damit. Der Organismus der Frau ist durch die Generationsvorgänge besonders stark belastet. Konstitutionell schwache Frauen sowie gesunde Frauen unter der Einwirkung von Überanstrengungen vertragen diese Belastung schlecht und können bei vorhandener Disposition darauf mit psychischen Anomalien oder Psychosen reagieren, die die Zurechnungsfähigkeit beeinträchtigen oder aufheben. In jedem Falle sollte die unter dem Einflusse dieser Phasen stehende Frau milder beurteilt werden. Die Motive für verbrecherische Handlungen entspringen bei der Frau in weit höherem Grade als beim Manne dem Geschlechtsleben. Die Zusammenhänge zwischen Generationsvorgang und psychischer Störung sucht der Autor in Störungen der inneren Sekretion. Auch auf die Steigerung der Permeabilität der Blutliquorschranke (Hauptmann) in der Menstruation und Gravidität wird Bezug genommen. Ist der psychiatrische Teil im allgemeinen referierend und deskriptiv im Sinne der alten klinischen Psychiatrie, so fehlen doch nicht psychologischere Gedanken, z. B.: „Das Auftreten der Periode zeigt wie ein Uhrzeiger nach außen an, daß wieder einmal eine Befruchtungsgelegenheit ungenutzt vorübergegangen ist, mit dem tröstlichen Einschlag, daß eine neue