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Die Arbeit berichtet über die Analysen eines 16jährigen Jungen und eines erwachsenen Mannes mit Verfolgungsideen. Das ganze Leben der Patienten war aufgebaut auf die magische Denkwelt, getragen von Einverleibungsideen und -ängsten. Die Behandlung hatte überraschend gute Erfolge.
Die Hauptangst des einen Falles war die, alle Leute seien darauf aus, ihn in die Irrenanstalt zu bringen; nun hatte er selbst einige Jahre vorher seinen Vater in eine Anstalt bringen müssen, was für ihn unbewußt die Bedeutung hatte, er hätte ihn getötet. So erwies sich der Verfolgungswahn als Talionstrafe für die bezw. als Projektion der unbewußten Aggressionsneigungen des Patienten. Diese Formel schien sich nun auch für alle anderen Verfolgungsideen der beiden Fälle zu bewähren. Was sie an Verfolgungen erwarteten, wollten sie unbewußt anderen zufügen. Bezüglich der Natur dieser Aggressionen schließt sich die Autorin der Auffassung von Melanie Klein an, derzufolge die Fixierungsstelle des Paranoikers die Zeit der phantasierten Angriffe auf den Mutterleib ist. Der Paranoiker wolle dessen Inhalte (Kind, Kot, Penis des Vaters) rauben und fürchte deshalb, von den Verfolgern seines eigenen Körperinhalts beraubt zu werden. (Auch die Gefühle repräsentieren dabei die phantasierten Körperinhalte.) Zerstörungslust und Strafangst würden durch Scheitern verschiedener Wiedergutmachungstendenzen zu pathogener Höhe gesteigert. Das scheint der Autorin für die Psychologie der Paranoia viel wichtiger als die von Freud hervorgehobenen Konflikte um die Homosexualität. Sie meint weiter, daß der schizophrene Objektverlust, die narzißtische Regression stets der Bildung von Verfolgungsideen nachfolge und der Angstvermeidung diene. Der katatone Stupor sei der Höhepunkt der Verfolgungsangst, gleichzeitig der Höhepunkt der sadistischen Angriffe, deren Projektion die Verfolgungsangst darstellt. (Gibt es denn nicht auch Schizophrenien ohne, auch ohne latente, Wahnbildung?)
Die komplizierten Probleme, die die symbolische G