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Dieser Band beansprucht historisches Interesse als dritte Auflage des ersten in Frankreich erschienenen Buches, das sich mit dem Gegenstand der Psychoanalyse befaßt. Es erschien im Jahre 1914. Zu jener Zeit übte Prof. Hesnard eine viel feindseligere Kritik an dieser Lehre als sein älterer Kollege Prof. Régis, der leider inzwischen gestorben ist. Reifliche Überlegung und persönliche Erfahrung haben inzwischen Prof. Hesnard davon überzeugt, daß viele seiner Einwände nicht triftig waren, sondern nur der Ausdruck seines allgemeinen unbewußten Widerstandes gegen die Psychoanalyse. In dieser Auflage korrigiert er sich selbst sehr freimütig. Er hat seine jetzigen Anschauungen vor allem in der Zeit nach dem Erscheinen der zweiten Auflage seines Buches (im Jahre ) gewonnen und schreibt jetzt:
„Heute, auf Grund einer täglichen Erfahrung von fünf Jahren, fühlen wir uns verpflichtet, an dieser Stelle den hohen Wert und die Tragweite der Psychoanalyse anzuerkennen. Die Psychoanalyse ist als Therapie und vor allem als Forschungsmethode allen anderen unstreitig überlegen, trotz gewisser Übelstände, die sie aber mit allen radikalen Heilverfanren teilt.“
E. J. (London)