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Es ist im Interesse der sachlichen Diskussion, sofern das Bedürfnis besteht, die von mir in der Arbeit „Der masochistische Charakter“ behandelten Fragen ernsthaft zur Debatte zu stellen, außerordentlich zu bedauern, daß nicht ein an den klinischen Problemen interessierterer und in ihnen geübterer Analytiker die Kritik meiner Arbeit übernommen hat. Ich überlasse es gerne dem Leser beider Aufsätze, zu entscheiden, ob mein Kritiker den von mir hier behandelten Fragen gerecht wird; ich überlasse ihm ebenso gern die Beurteilung der Form und des Tones, in dem dies geschieht. Die Verschiebung der klinischen Fragen des Todestriebes ins Politische, auf das Gebiet meiner seit Jahren währenden Auseinandersetzungen über die Beziehungen von Marxismus und Psychoanalyse kann ich, wie die Sache nun einmal liegt, nur als ein Ausweichen vor meinen sehr konkreten Fragen betrachten, was nicht für die Position meiner Gegner in der Todestriebfrage spricht. Auf die von Bernfeld gelieferte „Kritik“ meiner marxistischen Arbeit hier einzugehen, kann nicht aussichtsreich sein und würde bei der Unorientiertheit der meisten Leser dieser Zeitschrift in den Fragen des Marxismus nicht hierhergehören. Von meinen wissenschaftlichen Positionen in der Anwendung der Psychoanalyse auf Fragen der Soziologie geben eine Reihe von Publikationen Kenntnis.1 Der Leser des Bernfeld schen Artikels wird ohne Kenntnis dieser Arbeiten nicht beurteilen können, wie jener einzuschätzen ist. Sie weichen jedenfalls nicht aus, sondern geben, allerdings allzu langsam und nur der Reihe nach, Antwort auf die Frage, ob ich die