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Der Autor teilt sechs ausführliche psychiatrische Krankengeschichten mit. Es kommt ihm dabei in erster Linie auf die eingehende Beschreibung an, die aber durch die Breite der Darstellung an Lebendigkeit verliert. In den zusammenfassenden Erörterungen, die er seinen Schilderungen anschließt, vermißt man jede Bezugnahme auf Bearbeitungen der Probleme der Schizophrenie durch andere Autoren. Auf der anderen Seite sind die Typisierungen, die der Verfasser aus seinen Beobachtungen ableitet, nicht so neu und selbständig, daß sie eine literarische Isolierung rechtfertigen würden. Der Autor sieht als wesentliche Symptome der paranoiden Schizophrenen die Störung des Selbstgefühls an, die Triebunsicherheit, die Entfremdung vom natürlichen Leben, das Versagen der synthetischen Kräfte, die Bestimmbarkeit durch äußere Objekte und die Störung des Wirklichkeitssinns, „das anerkannte Ichabbild ist fremd übernommen“. Da die Kranken sich subjektiv oft nicht glücklich fühlen, stellt der Autor den Wunscherfüllungscharakter