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Im folgenden sollen einige Grundprobleme der Psychologie an Hand von psychoanalytischen Befunden einer Klärung nähergebracht werden. Die Natur der Probleme, die hier behandelt werden, vor allem der Umstand, daß ihre Erörterung ein Verständnis der ersten Anfänge des psychischen Individuallebens benötigt, bringt es mit sich, daß dabei vor allem Ergebnisse aus sehr weit gediehenen Analysen zur Verwertung gelangen.
Beginnen wir mit einer allgemeinen Betrachtung jeglicher menschlichen Tätigkeit überhaupt, so zeigt sich, daß sie jeweilen einen doppelten Aspekt hat. Sie kann erstens betrachtet werden in bezug auf ihr Ziel (sie hat eine bestimmte Absicht) und zweitens als Betätigung an sich, als eine Expansion des Wirkenden, ohne Rücksicht darauf, in welcher Richtung sie stattfindet. Die Tendenz, eine bestimmte Absicht zu realisieren, und die nur überhaupt aktiv zu sein, können an der Ausführung von Handlungen in sehr verschiedener relativer Stärke beteiligt sein, es ergeben sich da bekanntlich sehr verschiedenartige Möglichkeiten. Was uns hier vor allem interessiert, ist der zweite Aspekt, die psychische Verwurzelung der Tätigkeitüberhaupt.
Aus welchen Quellen entspringt das Bedürfnis nach Aktivität, mit welchen Triebtendenzen hängt es zusammen, und wie ist, wie kann seine Topik sein?
Die erste Betätigung des Menschenkindes hat noch keine Beziehung zur Realität, die als solche gar nicht erkannt und anerkannt wird. Diese erste Aktivität entspringt der Organlust, besteht in Entladungen von motorischen Impulsen, die zunächst jeglicher Zielsetzung entbehren. Diese erste Expansion des kindlichen Es bildet eine wichtige Quelle von Lust, die sich zur zweiten Lustquelle, der oralen, hinzugesellt.
Wir müssen uns nun darüber klar werden, daß diese beiden Lustarten einander