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gehalten in The New York Psychoanalytic Society am 29. November 1932.
Dr. Lorand berichtet über zwei Fälle, beide periodisch Depressive, und im einzelnen über einige Analysestunden aus dem Verlaufe der Behandlung.
Der Patient hat an drei aufeinanderfolgenden Tagen als andauernden Zustand Schüttelkrämpfe gehabt. Das vorgebrachte Material zeigte, daß es sich dabei um die Wiedergabe der Zuckungen des kleinen Bruders handelte, mit
dem er sich identifizierte; der Patient war zweieinhalb Jahre alt gewesen, al der Bruder diese Anfälle hatte und ihretwegen ständig von der Mutter betreu wurde. Kurz nach der Gesundung des Bruders entwickelte sich beim Patienten eine Ohrenkrankheit, bei der er drei aufeinanderfolgende Nächte hindurch au und ab geführt werden mußte, wobei Mutter und Tante seine Hände hielten
Der zweite Patient hatte sich tagelang über den Mangel an Liebe seiten seiner Mutter beklagt. Eines Tages begann er nach der monotonen Wieder holung des Wortes „allein“ plötzlich sein Gesicht zu reiben und sich auf der Kopf zu schlagen. Dabei stieß er mit den Absätzen so stark gegen die Wand daß er mitsamt dem Lager in die Mitte des Zimmers rückte. Dann kam er zu sich. Er erinnert sich, daß er in seinem Kinderwagen vor der Vollendung seines dritten Lebensjahres von seiner Schwester unter einer Station der Hoch bahn stehengelassen worden war; ferner, daß er im fünften Lebensjahr von seiner Mutter zu einer Augenoperation ins Spital gelockt wurde und die Nar kose unter heftigem Widerstand und Ausschlagen erfolgte.
In beiden Fällen war dieses heftige Agieren für die Analyse sehr förderlich es führte zu sehr frühen Kindheitserinnerungen und -erlebnissen zurück, so da die tiefsten Wurzeln der Depression ans Licht kamen, die auf dem Gefüh schweren Entbehrens der Liebe von seiten der Mutter beruhte. Darauf war ein fundamentales Mißtrauen gegenüber der ganzen Welt aufgebaut.