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gehalten in The Section of Neurology and Psychiatry of The New York Academy of Medicine am 13. Dezember 1932.
An Hand eines Zitats von Pawlow wird auseinandergesetzt, daß ein starker Erregungsherd zu einer allgemeinen Verdrängung führen kann und daß unter solchen Umständen wichtige unbewußte Assoziationsketten in das verdrängte Gebiet gerückt werden können; ferner, daß bestimmte Bedingungen nötig sind, um diese verdrängten oder unbewußten Assoziationen vom Unbewußten wieder ins Bewußtsein zu heben. Diese Mitteilung versucht zu zeigen, daß die psychoanalytische Methode mit der Erforschung solcher speziellen Bedingungen zusammentrifft, wie sie besonders in den experimentellen Arbeiten von Pawlow angegeben sind.
Es wird zuerst gezeigt, daß der zerebrale Kortex sich in ständiger Reizung befindet, nicht nur in der Richtung zur Tätigkeit, sondern auch in der Richtung zur Verdrängung, mit dem Ergebnis, daß es zur Sicherung eines Höchstbetrages von spontaner kortikaler Aktivität nötig ist, die Menge der ankommenden Erregung auf ein Minimum herabzusetzen. Deshalb leistet das passive Verhalten des Analytikers mehr für die Enthemmung des Patienten, als irgendeine aktivere Behandlung es tun könnte. Diese Seite der analytischen Technik ist daher ganz besonders dazu bestimmt, äußere Hemmungen zu verringern.
Zweitens wird klargemacht, daß mit der Verringerung der äußeren Hemmung und dem Gebrauch freier Assoziation jede Einheit der freien Assoziation zu einem Element in einem festgefügten Mosaik bedingter Reflexe wurde, jedes im Zusammenhang mit einem andern, und alle hin und her verwoben zwischen den Erregungs- und Verdrängungsbereichen. Auf diese Weise wird der Patient im Laufe der Arbeit unvermeidlich durch die Bereiche des Verdrängten oder Unbewußten geführt.
Drittens wurde gefunden, daß die Stellung des Analytikers zum Zeitverhältnis in der zerebralen Funktion dem Wesen nach jener gleicht, die in den Arbeiten über den bedingten Reflex experimentell dargestellt wurde. So nimmt der