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Die psychomotorischen Störungen bei Geisteskranken werden hier mit Hilfe psychologischer Methoden beobachtet, und ihre Mechanismen werden vom Standpunkt der Psychose, also gleichsam von innen gesehen, dargestellt. Der Arbeit sind vier Fälle von verschiedenartigen hyperkinetischen Psychosen vorangestellt, an denen drei verschiedene Typen psychomotorischer Bewegungsunruhe entwickelt werden. Bei dem ausdrucksmäßigen Typ werden die Schranken der normalen Ausdrucksmotilität durchbrochen, es kommt zu einem Überfluten motorischer Ausdrucksformen, die als ganz neuartige motorische Leistungen, Neuschöpfungen, auftreten. Es besteht ein Drang zur motorischen Entladung, die nur in losem Zusammenhang mit den eigentlichen seelischen Inhalten der Psychose steht, dagegen mit der Affektivität innig verknüpft ist. Die Psychomotorik des zweiten Typs ist durch das Darstellungsmäßige gekennzeichnet. Sie entspricht wenigstens einem Teil der seelischen Inhalte, und diese werden durch Bewegung und Bewegungsfolge gleichsam entäußert. Die Persönlichkeit steht somit wenigstens für die Dauer der Psychose mit der Psychomotorik in Einklang. Es kommen häufig wiederkehrende Bewegungsfiguren zustande, die dem Beobachter eben als Darstellung imponieren. Diese Bewegungsfiguren überdauern gelegentlich die eigentliche Bewegungsunruhe und psychotische Verwirrtheit und gehen als Stereotypien in spätere Phasen der psychotischen Entwicklung über. Als reaktiver Typ wird schließlich eine Gruppe bezeichnet, für die die Auslösbarkeit der Bewegungsunruhe charakteristisch ist und bei welcher die