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Bei palästinensischen Ausgrabungen aus der paläolithischen Periode (das heißt aus der Zeit von vor 15.000 bis 20.000 Jahren) fand man menschliche Oberkiefer, denen die oberen Schneidezähne ausgeschlagen waren. Derselbe Befund wurde bei Ausgrabungen in Algier erhoben. Da primitive Völker bei ihren Pubertätsriten ihren Jünglingen häufig Zähne ausschlagen, sei anzunehmen, daß die einstigen Träger dieser Oberkiefer einer ähnlichen Zeremonie unterzogen worden sind. Coriat schließt daraus, daß Kastrations- und Ödipuskomplex, die nach Reik jene Sitte der Primitiven motivieren, auch schon vor 20.000 Jahren in der Menschenseele wirkten.
Fenichel (Berlin)