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Der Autor unterzieht eine von Störring veröffentlichte „eingehende psychopathologische Analyse“ eines Falles von Zwangsneurose einer Kritik, indem er zeigt, um wieviel mehr Verständnis und therapeutische Möglichkeiten eine echte Psychoanalyse geboten hätte. Die Triebgrundlagen, die Dynamik des Falles, das Verdrängte bleiben bei bloßer Oberflächenanalyse ganz im Dunkeln und die Therapie eine unverstandene Stümperei.
Auf die spezielle Neurosenlehre von Fenichel hinweisend, rät der Autor den modernen Psychopathologen dringendst zum systematischen Studium der Psychoanalyse.
Autoreferat