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Die Arbeit von Miß Searl bereichert die analytische Literatur über die Depersonalisation mit einem sehr interessanten klinischen Befund, dem Allgemeingültigkeit zuzukommen scheint, nämlich mit dem Nachweis, daß beim Zustandekommen dieses Symptomenbereichs eine infantile Identifizierung mit leblosen Gegenständen eine bedeutende Rolle spielt. Bei den in der vorliegenden Arbeit mitgeteilten Fällen war eine solche Identifizierung der Ausweg aus bestimmten infantilen Konfliktsituationen gewesen, hauptsächlich aus Konflikten zwischen wilder Zerstörungssucht und Liebesbedürftigkeit. Bei dem am ausführlichsten dargestellten Fall ließen sich viele Sonderheiten des Benehmens und der Neurose zurückführen auf Seelenzustände, die das Kind einmal hatte durchmachen müssen, als man es strafweise in einen mit Kleidern gefüllten Schrank einschloß. Der ungeheure reaktive Haß hatte im Moment kein anderes Objekt vor sich als die Kleider; er weckte eine entsprechend ungeheure Vergeltungsangst, die sich ebenso wie die Aggression von ihren ursprünglichen Objekten, Mutter und Geschwister, ab- und dem neuen Objekt, den Kleidern, zuwandte. Sie selbst im Schrank fühlte sich wie ein Kleid unter böswilligen, auf gegenseitige Vernichtung sinnenden Kleidern. Die magisch-animistische Perzeption der Dingumwelt macht einen großen, von der Psychoanalyse immer noch zu wenig gewürdigten Teil des kindlichen Seelenlebens aus, dessen Genese und unbewußter Sinn durch die Ausführungen von Miß Searl mancherlei Aufhellung erfahren. In diesen magisch-animistischen Schrecknissen nun kommt, meint die Autorin, die Einsicht in die reale Leblosigkeit der Kleider zu Hilfe. Selbst so tot, so aggressions- und geschlechtslos zu werden wie die realen Kleider, werde die Sehnsucht des ängstlichen und triebfeindlichen Ichs; dadurch rette es sich vor den magischen Kleidern, vor dem paranoiden Empfinden des Verfolgtwerdens. Diese Rettung sei, meint Miß Searl, die Intention des Depersonalisierten. Erreiche er durch die am eige