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Von den Männern, welche dem Weckruf, der von den Schriften Freuds ausging, antworteten und sich der Psychoanalyse anschlössen, stand jeder in einem andern persönlichen Verhältnis zu des Meisters Werk und zu dessen Sieges- und Leidenswege. Die Braven und die Unbedenklichen griffen als Kärrner zu, wo ein König baute. Manche begriffen die Größe, aber doch nicht ganz das Große, das sich ihnen erschloß. Sie konnten mit dem Begleiter von Kolumbus sagen: „Was er doziert, verstand ich nicht, ich ließ es alles gelten, sein übermächtig Angesicht verhieß mir neue Welten.“ Manche konnten nicht zugreifen, bevor sie nicht noch mehr Beweise sahen; wie der heilige Thomas mit allen Sinnen, so wollten sie mit allen Methoden die Identität des Gefundenen wissenschaftlich zuvor beglaubigt sehen. Sie arbeiteten aus diesen Widerständen und gegen dieselben; für ihresgleichen wurde später die Lehranalyse eingeführt, die ihnen viel Zeit ersparte. Im umgepflügten Boden können originelle Ideen eventuell später tiefere Wurzel schlagen. Auch Ferenczi kämpfte zunächst mit Widerständen, der „exaktere“ Beweis für Verdrängung und Sexualkomplex durch die Züricher Schule kam ihm da zu Hilfe. Als Jung das Präsidium der I. P. V. annahm, sagte er zur Rechtfertigung dieses Vorzugs, daß drei der Führer der psychoanalytischen Gruppen durch die Schule Zürich gegangen waren. Wir erlebten dann, daß das Verlangen nach „additioneilen Beweisen“ früher oder später eine Abfallbewegung einleitete. Ferenczi gewann bald das „Glück der festen Überzeugung“. Als er am Münchner Kongreß zur Antwort auf die Gegnerschaft Jungs einen Vortrag über „Glauben, Unglauben und Überzeugung“ hielt, trat er