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gehalten im Rahmen des Lehrinstitutes der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung.1
In dieser Rubrik erscheinen die Beiträge in der Reihenfolge ihres Einlaufes bei der Redaktion
Man ist nicht berechtigt, gegenüber den endogenen Psychosen sich auf Dia gnose und Prognose zu beschränken und ihrem Ablauf, als einem endogen bedingten, mit bloß pflegerischer Fürsorge und symptomatisch indizierten Hilfsmitteln psychologisch und klinisch interessiert zuzuschauen. Geeignete Versuche einer somatischen und die einer psychischen Behandlung nehmen günstigen Einfluß sowohl in Hinsicht der Schwere des Krankheitsschubes und seines Ablaufs als auch hinsichtlich des Eintritts und der Dauer völlig oder relativ normaler Perioden und der Realitätsbegegnung während dieser Zeiten, wahrscheinlich auch hinsichtlich des Grades der Annäherung an die Normalität.
Mehrere unter den Psychiatern, besonders aber Aschner, haben die Methoden der alten Medizin wiederbelebt; der durch sie erreichbare Erfolg tritt — wie letzterer beobachtet hat — nur bei psychologisch richtiger Einstellung und Verhaltungsweise der Umgebung ein.
Auch die Psychoanalyse ist bei Psychosen, ähnlich wie bei Kindern, von der Unterstützung durch das Milieu so sehr abhängig, daß die Abneigung gegen das psychotische Familienmitglied diese Therapie von der exogenen Bedingtheit her einschränkt, wie es die Schwere des Prozesses von der endogenen Seite her tut. Ich habe nie einen Erfolg erreicht, wo die ausdauernde Mithilfe der Familie oder die einer Ersatzperson dem Kranken fehlte. Wenn