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gehalten in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft am 10. Januar 1933.
Beim Zwangszweifel an einer Todesnachricht wirkt eine Bestätigung dieser Nachricht erlösend, weil mit ihr eine Möglichkeit ausgeschaltet wird deretwegen Zwangszweifel und Schuldgefühle bestanden, daß nämlich nicht objektive Realität, sondern böse Todeswünsche den Glauben an den Tod des Betreffenden verursacht haben könnten.
Nahe Verbundenheit der Vorstellungsbereiche „Penis“ und „Krankheit“ im Unbewußten von Frauen muß nicht immer auf aktive Kastrationstendenzen hinweisen. Es kommt vor, daß kleine Mädchen beim ersten Anblick des Penis ihn als eine Art „Geschwulst“, als eine „Krankheit“ auffassen. Eine solche Auffassung widerspricht nicht einem primären Penisneid; dieser nimmt dann die Form eines Krankheitsneides an.