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Bericht über einen besonders instruktiv durchsichtigen Fall von Todesangst eines Mannes in mittleren Jahren; sonst erfolgreich und gesellig; narzißtischer, wenig erotischer Typ; erfolgloser Ehrgeiz. Tagesphantasien bösartig, neidisch, verleumderisch. TraumSerien: i. fast unverhüllte Todeswunsch-Träume gegen beneidete, zur Unzufriedenheit Anlaß gebende Männer (den toten Bruder, Vater usw.), aber auch gegen die greise Mutter. In der Kindheit krasse Zurücksetzung gegenüber dem älteren Bruder, den die Mutter verwöhnt und bevorzugt; da derselbe vorübergehend leidend wird, muß der jüngere Bruder auf jede Verwirklichung der Haßregung verzichten (Kain-Komplex). 2. Traumserie: Träume vom Zuspätkommen, vom gesellschaftlichen Zurückgesetztwerden. 3. Träume sexueller Wünsche außerhalb der durch die Frigidität der Gattin unbefriedigenden Ehe.
Todesangst als Reaktion auf unbewußte Tötungslust; Aggression gegen sich selbst gerichtet.
Autoreferat