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In dieser Rubrik erscheinen die Beiträge in der Reihenfolge ihres Einlaufes bei der Redaktion.
Im Traum einer Patientin stehen an einem Abhang mehrere kleine Knaben, 2(?) in verschiedener Höhe des Abhangs. Unter den Traumerregern dominiert eine bestimmte vaginale Sensation, deren Auftauchen bei dieser Patientin mich (aus dem Zusammenhange der Analyse) zur Deutung nötigt, daß die am Abhang stehenden Knaben das Heruntergleiten des Glieds in der Scheide versinnbildlichen.
Ich versuche, das Phänomen dadurch zu erklären, daß die Träumerin den Traum in einem frühen Stadium der Sekundärbearbeitung erfaßt hat: Es ist noch nicht das — im Ubw nicht vorhandene — Zeitmoment hinein gearbeitet, vielmehr stehen — zum Ausdruck der erstrebten lustvollen Bewegungssituation — die Knaben (anstatt eines einzigen) an verschiedenen Stellen des Berghanges, wie ein Filmstreifen, der denselben Gegenstand in mehreren aufeinanderfolgenden (vielmehr für den Beschauer folgen sollen-den) Zuständen zeigt. Es zeigt also der Traum hier eine primitive Erlebnisstufe, in der der Zeitsinn fehlt — und mit ihm die Aufeinanderfolge von Zuständen, das heißt: — die Bewegung.
Der Vergleich mit dem Filmstreifen (zu dem der Traum der Patientin geradezu herausforderte) erinnert an den Bau unseres Auges, welches ja gar nicht in der Lage ist, „Bewegungen“ zu sehen, sondern nur Zustände, und zwar in begrenzt schneller Aufeinanderfolge. Daß wir die schnell aufeinanderfolgenden Zustände eines Objekts zum Erlebnis einer „Bewegung“ verbinden, ist ein sekundärer Vorgang gegenüber dem primären optischen Akt: das Aufnehmen von Bildern auf der Netzhaut. Ein sekundärer Vorgang gegenüber einem Sinnesakt, und somit wohl eine „höhere“ psychische Leistung als dieser. Der Traum hat — nach Freud — den Schlaf zu schützen. Offenbar ist