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Die Arbeit enthält eine bemerkenswerte methodologische Apologie der psychoanalytischen Technik. Der Autor geht von der speziellen Frage aus, ob es wissenschaftlich korrekter wäre, die Äußerungen analytischer Patienten, bezw. Versuchspersonen mitzustenographieren, die er im Sinne von Freud verneint. Ein Mitschreiben errege nicht nur in der Seele des Patienten unnötige Widerstände, behindere nicht nur die Aufmerksamkeit des Analytikers, den es zwinge, eine unerwünschte Auswahl unter den Worten des Patienten zu treffen, sondern es bedinge auch, daß alles Interesse sich in unerlaubter Weise nur den sprachlichen Äußerungen des Patienten zuwende, die keineswegs immer die wichtigsten seien. Mimik, Gebärden und Bewegungen aber könne man nicht vollständig registrieren. Tatsächlich begnüge sich aber auch keine Wissenschaft mit bloßem Registrieren. Registrieren ohne Deuten könne nirgends brauchbare Problemlösungen bringen: „Die Objektivität des Registrierungsapparats ist … gar nicht allein entscheidend, sondern das Entscheidende ist die Zentrierung des Registrierens, ob in bezug auf das Problem wesentliche oder unwesentliche Dinge notiert werden. In Verbindung mit … psychologischen Problemen ist … der objektive Apparat oft tendenziös, weil er wegen seiner konsequenten unbeeinflußbaren Objektivität wesentliche Phänomene ausschließt.“
Die Richtigkeit dieses Standpunktes wird nun demonstriert am Beispiel eines Vergleiches der tierpsychologischen Experimente von Thorndike und Köhler. Jener registrierte exakt, aber er nahm in seine Versuchsordnung Vorurteile herein, die die Experimente wertlos, das Registrierte der Problemstellung gegenüber irrelevant machten. Dieser bringt in „kühner Vernachlässigung der sogenannten exakten Methode“ zur Entscheidung der Fragen nach der Intelligenz der Tiere wirklich Relevantes. Am gleichen Beispiel läßt sich sehen, wie es mit dem Einwand bestellt ist, der nichtregistrierende Analytiker werde sich seines Materials nicht zuverlässig erinnern können: