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Clark beschäftigt sich zunächst mit den Modifikationen der Technik, die nötig sind, um die Psychoanalyse auf narzißtische Erkrankungen und Charaktere anzuwenden. Er meint, es sei nötig, sich in einer Einleitungsperiode mütterlich-schützend zum Patienten zu verhalten, und zwar ihm so rückhaltslos „Libido zu geben“, wie es der Autor nicht sehr korrekt nennt, daß der Patient den Mutter-Analytiker in sein narzißtisches System einbezieht, ihn wie einen eigenen Körperteil ansieht. Ist dies gelungen, so kann man beginnen, auch Forderungen an den Patienten zu stellen, und zwar zunächst Forderungen nach Selbstbeobachtung, die ihm sein eigenes Verhalten erst einmal problematisch machen soll. Dann erst beginnt mit der Analyse der Übertragung und ihrer narzißtischen bzw. sadomasochistischen Natur der Einbruch in das Unbewußte des Patienten. Die Hauptschwierigkeit eines solchen „Einschleichens“ in die Analyse sieht Clark nicht, wie es andere Autoren vor ihm in einleuchtender Weise taten, in der Behandlung eines realitätsfremden Ichs, sondern in der des Über-Ichs, das bei jedem Narzißten überstreng sei und das Ich mit vielen Strafen plage. Kein Zweifel, daß es häufig so ist; gehört dies aber zum Wesen des Narzißten? Und ist es nicht oft gerade bei verhältnismäßig narzißtisch eingestellten Patienten so, daß, wie bei kleinen Kindern, die phantastisch verkannte Außenwelt viel mehr gefürchtet wird als ein eigentliches Über-Ich?… Der zweite Teil der vorliegenden Arbeit ist dann dem Versuche gewidmet, Richtlinien für eine Prognose zu geben, d. h. „den Grad“ des Narzißmus bzw. seiner analytischen Beeinflußbarkeit abzuschätzen. Die theoretischen Überlegungen, die diesem Versuche zugrunde gelegt werden, erscheinen dem Ref. nicht immer klar und stichhaltig, so schon zu Beginn die zusammenfassende Annahme, daß der Narzißt dadurch charakterisiert sei, daß er die libidinösen Wünsche seines Ichs überbesetzt habe. In nicht systematischer Zusammenstellung unterscheidet der Autor drei Gesichtspun