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gehalten in the New York Psychoanalytic Society am 31. Oktober 1933.
Es handelte sich um einen 33jährigen, unverheirateten, überdurchschnittlich intelligenten Mann. Die analytische Anamnese zeigte deutlich die Entwicklung und Umwandlung der Angst aus infantilen Phobien (ähnlich denen des kleinen Hans) zu einer Zwangsneurose, die zu Beginn der Latenzzeit eintrat. In späteren Jahren entwickelte sich in zunehmendem Maße eine Bereitschaft zu Hemmungen, Vermeidungen und sozialer Isolierung, die durch die Überzeugung von einer übernommenen Mission rationalisiert und von körperlichen Symptomen — Herzklopfen — begleitet war.
Diese Entwicklung konnte in der Analyse Schritt für Schritt zurückverfolgt werden. Am interessantesten waren der Zusammenhang der sozialen Angst mit der Vaterimago, bzw. den Vaterimagines, und das Schwinden der sozialen Angst schrittweise mit dem Durcharbeiten des spezifischen Materials, was auf eine „Entgöttlichung“ des Vaters herauslief. Damit verlor der Patient sein vorher zentrales Interesse an seinem philosophischen System und an seiner Mission, wurde zunehmend realitätstüchtiger, potent in beruflicher wie in sexueller Hinsicht. Er fing an, gesellig zu werden und Freundschaften herzustellen. Ref. wies hin auf die Ähnlichkeiten und Verschiedenheiten zwischen ihrem Fall und dem von Hofmann beschriebenen „Fall von sozialer Angst“.