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Das Buch, das in erster Linie für den Zahnarzt bestimmt ist, enthält eine Fülle praktischer Ratschläge u. a. zur Verhütung der „Berufsnervosität“. Manches davon mag schon früher einmal gesagt worden sein, kaum jedoch so lebendig und fesselnd.
Der psychoanalytisch orientierte Autor versucht seinen Berufskollogen die meist übersehene Gefühlsbeziehung zwischen Zahnarzt und Patient zu erklären. Der Psychologie der Kinderbehandlung ist ein eigenes Kapitel gewidmet, eine Darstellung der Libidolehre bzw. des Kastrationskomplexes in konzentriertester Form.
Der Autor tritt für Ganzheitsbetrachtung auch in der Zahnheilkunde ein. Deswegen sei das Buch nicht allein den Zahnärzten empfohlen, sondern auch allen anderen Spezialärzten, bei denen oft die Gefahr bestehen mag, daß sie ein krankes Organ statt eines kranken Menschen behandeln.
H.