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Dieses Werk enthält eine umfassende Darstellung der schon in früheren Arbeiten und zahlreichen Kursen und Vorträgen behandelten, vom Autor angegebenen psychotherapeutischen Methode, die er mit dem (nicht sehr glücklich gewählten) Namen autogenes Training bezeichnet.
Der nach Ansicht des Referenten durchaus positive Kern des Gedankenbaues ist die Überlegung, daß es durch bestimmte zweckmäßige Änderungen des Funktionellen gelingen müsse, bestimmte seelische Veränderungen herbeizuführen und auf diesem Wege auch psychische Störungen, Fehlhaltungen usw. zu beseitigen.
Dieser Gedanke ist nicht neu, was auch vom Verfasser wiederholt hervorgehoben wird, wenn er bei Besprechung der theoretischen Grundlage seiner Methode eingehendst die Beziehung des a. T. zu den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen: Hypnose, Suggestion, Joga, Ethnologie, Gymnastik eingehend diskutiert und die Stellung seines a. T. im Rahmen dieser Wissenschaften zu fixieren versucht. Daß dieser Gedankengang konsequenterweise zu der Annahme einer Einheitlichkeit des Physischen und Psychischen führt, wird aber vom Verfasser nicht ausgesprochen.
Das Verfahren wurde vom Autor im Anschluß an Beobachtungen, vor allem Selbstschilderungen Hypnotisierter und Einschlafender entwickelt. Er versucht, durch „bestimmte, physiologisch rationelle Übungen eine allgemeine Umschaltung herbeizuführen, die der in den echt suggestiv herbeigeführten ähnlich ist“.
In breitester Ausführung, wobei auf die kleinsten Details Rücksicht genommen wird, werden die Technik, die Leistungen des Verfahrens, die Indikationen und Kontraindikationen besprochen.
Ausgangspunkt ist die jedem Muskelentspannten zugängliche Wahrnehmung der körperlichen Eigenschwere — von ihr aus kommt der Übende (am besten unter ärztlicher Kontrolle) schon in der sogenannten Unterstufe über eine vorstellungsmäßig selbstbewirkte, auch objektiv feststellbare Temperaturempfindung zur Möglichkeit der Beeinflussung vorher unwillkürlich ablaufender vegetativer Funktione