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Ein bis dahin relativ gesunder Mann bekommt nach dem Suizid einer Schwester eine Depression und beginnt zu trinken. Dazu kommen dann Angstanfälle, besonders vor dem Wahnsinnigwerden, die immer in oralen Situationen ausbrechen. Außerdem ist er bisexuell, bzw. nach dem Tode der Schwester nur mehr homosexuell. — Er hatte der kleinen Schwester als Kind aus oralem Neid sehr heftig den Tod gewünscht, weshalb nach ihrem wirklichen Tode Oralität und Schuldgefühl besonders anstiegen. — Die technischen Schwierigkeiten dieser Analyse waren besonders groß, da der Patient auftauchende Affekte durch das Trinken abwehrte und so der Analyse entzog; seine starke Kastrationsangst hinderte den Analytiker aber auch, ihm etwa ein Trinkverbot zu geben. — Das Trinken und der Kampf dagegen erwies sich endlich als Wiederholung der Onanie bzw. des Kampfes gegen sie.
O. Fenichel (Oslo)