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Die Autoren, ein Graphologe und ein Arzt, untersuchen die Frage, ob Lungenkrankheiten, speziell die Lungentuberkulose, in der Handschrift zum Ausdruck kommen. Sie bedienen sich zu diesem Zweck einer statistischen Untersuchungsmethode, indem sie die Handschriften von 400 lungentuberkulösen Heilstättenpatienten mit den Handschriften von 1000 Gesunden entsprechender Alters- und Berufsgruppen vergleichen. Dabei ergibt sich hinsichtlich der psychischen Krankheitsfolgen, daß Eigenschaften wie Stimmungslabilität, Sensationsbedürfnis, gesteigerte Sensibilität, „erotische Reizbarkeit“ usw., die man den Lungentuberkulösen allgemein zuzuschreiben pflegt, in ihren Handschriften tatsächlich viel öfter zum Ausdruck kommen als im Vergleichsmaterial.
Die Autoren gehen in der Betrachtung des Charakters über den vorwissenschaftlichen