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Als Ausgangspunkt für seine Darlegungen dient Reich die Leugnung einer für uns feststehenden Tatsache der Triebpsychologie, die Leugnung nämlich der Tatsache der genuinen Triebambivalenz. Die Ambivalenz ist für Reich nichts ursprünglich Gegebenes, sondern sie wird nach Reichs Ansicht im Laufe der Entwicklung erworben: und zwar ist, wie Reich meint, ursprünglich immer eine rein positiv libidinöse Strebung, sei es als Partialtriebstrebung, sei es als Icheinstellung, gegeben; die negative, also die Haß- oder destruktive Regung ist erst das Ergebnis der Versagung der Triebbefriedigung an der realen Außenwelt. Die positiv gefärbte Wunschstrebung ist also nach Reich das Ursprüngliche; durch die Versagung