You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der Autor versucht an Hand eines Falles von masochistischem Charakter nachzuweisen, daß es kein Jenseits des Lustprinzips gibt. Die Triebgrundlage des Masochismus sieht Reich in dem Zusammentreffen von Hauterotik (bes. Wärmebedürfnis) und Analität mit einem durch Versagungen gesteigerten Liebesanspruch. Reich glaubt entdeckt zu haben, daß beim Masochisten dem Orgasmus eine Ejakulationshemmung vorausgeht, die vorwiegend urethraler Natur ist. Die Phantasie, geschlagen zu werden, habe den Zweck, das infantile Verbot, die Mutter anzuurinieren, aufzuheben und das Schuldgefühl zu beseitigen.