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Die bekannten, verdienstvollen Forschungen C.'s über die spezielle Pathologie des Stotterns werden hier noch einmal zusammengefaßt und ergänzt. Er legt dabei besonderes Gewicht darauf, daß im Stottern ursprüngliche orale Verhaltungsweisen unverändert (also nicht etwa ins Gegenteil verkehrt oder sonstwie modifiziert) fortbestehen oder wiederkehren, daß also die Mundpraktiken der Stotterer identisch sind mit den autoerotischen Mundspielen der kleinen Kinder. Man könne die prägenitalen Elemente ohne Rekonstruktion durch direkte Beobachtung des aktuellen Verhaltens der Patienten feststellen.
Das soll nicht etwa heißen, daß beim Stottern keine Regression vorliege. Daß Stotterer vor Konflikten aus dem Bereiche des genitalen Ödipuskomplexes in die Wiedererweckung älterer Lustformen ausweichen, besonders exhibitionistischer, analer, in erster Linie aber oraler (saugender und beißender), wird ausführlich und mit Beispielen dargelegt; aber diese alten Lustformen kommen als solche wieder. Es handle sich nicht, wie Ref. gesagt habe, um eine „prägenitale Konversionsneurose“, da keine Konversion vorliege.
Die von C. beschriebenen Tatsachen sind zweifellos richtig, nur ihre Interpretation ist problematisch. Daß in neurotischem Verhalten altes autoerotisches Verhalten enthalten sei, gilt auch für jede Konversion, z. B. für die Hysterie, und daß dieses alte autorerotische Verhalten völlig unverändert sei — das kann nicht stimmen, weil der Stotterer ja bewußt nicht perverse Lust genießt, sondern unter seinem Symptom leidet. Auch wäre nicht einzusehen, wieso, wenn das Beißen während des Stotterns nur Wiederkehr alter Beißlust